7. Sitzung der LAG Westerwald-Sieg Die LAG Westerwald-Sieg kam am 29. Juni 2017 zu ihrer siebten Sitzung zusammen. Neue LEADER-Projekte auf den Weg gebracht.

 

7. Sitzung der LAG Westerwald-Sieg

Die LAG Westerwald-Sieg kam am 29. Juni 2017 zu ihrer siebten Sitzung zusammen.

  • zwei „Groß“-Projekte ausgewählt
    • regionale Produkte / Direktvermarktung
    • Westerwälder Mitfahrerbänke
  • vereinfachte Beschlussfassungen möglich
  • Richtlinien Ehrenamtsprojekte beschlossen.
  • 4. Projektaufruf startet am 09. Juli 2017

Auswahlsitzung und neue Projekte

Einer der wichtigsten Punkte der Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe Westerwald-Sieg war die Auswahl neuer LEADER-Projekte.

In der Sitzung wurden insgesamt zwei Projekte für eine Förderung im Rahmen des lokalen LEADER-Prozesses ausgewählt:

  • regionale Produkte / Direktvermarkter
  • Westerwälder Mitfahrerbänke

Herzsportgruppe Wissen e. V.: Die LAG Westerwald-Sieg hat sich für eine Unterstützung der Herzsportgruppe Wissen e. V. ausgesprochen. Mit der Förderung werden Übungsgeräte angeschafft, die beim Herzsporttraining zum Einsatz kommen werden. Das Vorhaben wird durch den lokalen LEADER-Ansatz mit einem Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro unterstützt.

regionale Produkte / Direktvermarkter: Mit Vertretern der in Westerwald aktiven LAGen wurde im Februar 2017 ein Abstimmungsgespräch geführt, bei dem auch die Thematik der regionalen Produkte besprochen wurde. Grundsätzlich wurde in diesem Gespräch die Bereitschaft signalisiert, dass ein durch die LAG Westerwald-Sieg initiiertes LAG-Projekt auch in den anderen LAGen im Westerwald in die Umsetzung gelangen kann. Die Konfidenz, dass über ein geeignetes LAG-Projekt[1] deutliche Entwicklungsfortschritte erzielt werden können, ist deshalb hoch

[1] Entsprechend den Richtlinien kann auch eine Lokale Aktionsgruppe Antragsteller für ein LEADER-Projekt sein. Aus dem LEADER-Topf erhält dieses Vorhaben eine Unterstützung in Höhe von 171.639 Euro.

Westerwälder Mitfahrerbänke:Das Leben, Arbeiten und Wohnen in ländlichen Räumen gestaltet sich ohne eigenes Auto häufig schwierig, da das ÖPNV-Angebot im Vergleich zu urbanen Räumen relativ überschaubar ist. Betroffen sind vor allem ältere oder junge Menschen, die noch nicht selbst fahren können oder nicht mehr fahren wollen. Die Frage nach nachhaltigen Verkehrslösungen, die eine gemeinschaftliche Nutzung vorsehen, gewinnen vor dem Hintergrund des demographischen und klimatischen Wandels zunehmend an Bedeutung. Eine einfache und kostengünstige Handlungsoption für Kommunen ist das Aufstellen von Mitfahrerbänken (MB). Die MB sollen und können das bestehende ÖPNV-Angebot nicht ersetzen, aber sinnvoll ergänzen und so den Alltag von Menschen ohne Auto erleichtern und zur Stärkung des sozialen Miteinanders, z. B. in Dorfgemeinschaften beitragen. Aus dem LEADER-Topf erhält dieses Vorhaben eine Unterstützung in Höhe von 154.579 Euro.

 

Unterlagen und Downloads

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